Herzlich Willkommen auf der Homepage des Niedersächsischen Kindertagespflegebüros

 

Das Niedersächsische Kindertagespflegebüro bietet ein landesweites Informations-, Beratungs- und Fortbildungsprogramm für Fachkräfte aus dem Bereich Kindertagespflege. Dies sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der örtlichen (und auch der freien) Träger derJugendhilfe, die für die Belange der Kindertagespflege tätig sind.

Zu den Aufgaben der Fachkräfte in der Kindertagespflege gehören u.a. die Gewinnung, Qualifizierung und fachliche Beratung und Begleitung (Fachberatung) der Tagespflegepersonen sowie die fachliche Beratung und Begleitung der Eltern, die einen Kindertagespflegeplatz wünschen oder wahrnehmen.

Das Angebot des Niedersächsischen Kindertagespflegebüros unterstützt diese Fachkräfte in ihrer Aufgabenwahrnehmung. In diesem Sinne leistet das Büro einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung der Kindertagespflege  in Niedersachsen.

Das Niedersächsische Kultusministerium fördert die Angebote des niedersächsischen Kindertagespflegebüros, die dieser Zielsetzung entsprechen.

 

Auf unserer Homepage finden Sie:

Aktuelle Nachrichten

 

Telefonische Sprechzeiten:
Montags, 09:00 – 12:00 Uhr
Donnerstags,  13:00 – 16:00 Uhr

Tel. : 0551 / 384 385-21
          0551 / 384 385-25

Natürlich können Sie uns auch neben den angegebenen Zeiten anrufen und ggfs. auf die Mailbox sprechen oder uns eine Mail schicken.
Künftig sind unsere Sprechzeiten auch hier nachzulesen.

29.11.2011 Nds. Kindertagespflegebüro

Fachliche Beratung und Begleitung in der Kindertagespflege in Niedersachsen

Nachbericht der VII. Fachtagung des Niedersächsischen Kindertagespflegebüros vom 03.11.2011

Über das wichtige Thema Fachberatung tauschten sich rund 120 Fachkräfte am 03.11.2011 auf der VII. Fachtagung des Niedersächsischen  Kindertagespflegebüros aus. Nach den Begrüßungsreden durch Kolleginnen des Niedersächsischen Kindertagespflegebüros und des Kultusministeriums hielt Frau Dr. Martina Heitkötter vom Deutschen Jugendinstitut den Hauptvortrag und ging dabei ausführlich auf die Bedeutung, Aufgaben und Inhalte der Fachberatung Kindertagespflege ein. Dabei vertrat sie die These, dass der Fachberatung eine zentrale Rolle bei der Qualitätsentwicklung und Professionalisierung der Kindertagespflege zukommt, sie gleichzeitig aber vor großen Herausforderungen steht: FachberaterInnen und Fachberater müssen ein großes Aufgabenspektrum bewältigen und stehen dabei im Spannungsfeld verschiedener Interessen und Erwartungen. Die Rahmenbedingungen sind lokal sehr unterschiedlich und oft nicht zufrieden stellend. In ihren Schlussfolgerungen forderte Frau Dr. Heitkötter daher unter anderem ein flächendeckendes Angebot an Fachberatung für Kindertagespflegepersonen, angemessene Rahmenbedingungen, die Gleichrangigkeit der Betreuungsformen in den Kommunen, verbindliche Standards und eine Profilschärfung der Kindertagespflege.

Anschließend beschäftigten sich vier Arbeitsgruppen mit verschiedenen Schwerpunkten der Fachberatung Kindertagespflege: AG 1 befasste sich mit Fachberatung und Qualifizierung im Vorfeld und zu Beginn der Tagespflegetätigkeit (Leitung Ingeborg Reinhardt-Meyer, Jugendamt der Stadt Mannheim), AG 2 behandelte die arbeitsbegleitende Beratung und Weiterqualifizierung von Tagespflegepersonen (Leitung: Susanne Kuhnke, PiB Bremen), in AG 3 ging es um Elternberatung (Leitung Antje Beierling, VAMV und LV NRW) und in AG 4 um Aufbau und Unterstützung von Kooperationen (Leitung Eveline Gerszonowicz, BV Kindertagespflege) In allen AGs, die im übrigen zweimal hintereinander stattfanden, damit alle Teilnehmenden die Chance hatten, sich mit zwei Themen zu befassen, wurde nach einem kurzen Input angeregt diskutiert. Aus den Rückmeldungen der Teilnehmenden ging hervor, dass zahlreiche Ideen und Anregungen für die Praxis mitgenommen werden konnten. Es tauchte aber auch immer wieder der Wunsch nach mehr Zeit zur Diskussion und zum Austausch auf. Besonders wichtig ist dies für  Fachberater und Fachberaterinnen, die in ihrer Kommune allein arbeiten.

Zum Ende der Veranstaltung wurden die Ergebnisse aus den AGs kurz und prägnant im Plenum zusammengefasst.

Das Niedersächsische Kindertagespflegebüro plant eine ausführliche Dokumentation des Fachtags in 2012 zu veröffentlichen.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat die aktuelle Förderrichtline Kindertagespflege um eine halbes Jahr verlängert. Genauere Angaben finden Sie hier

Im Rahmen der Didacta vom 14. bis 18.Februar 2012 lädt das Niedersächsiche Kultusministerium am Samstag den 18.Februar ein zu einer ganztägigen Veranstaltung mit dem Titel: "Bildung, Betreuung und Erziehung für Kinder unter drei Jahren. Weitere Infos finden Sie hier

In seiner aktuellen Ausgabe vom 27.10.2011 berichtet das Handelsblatt über die Ergebnisse der diesjährigen bundesweiten Erhebung des Statistischen Bundesamtes zu der Situation der Kinderbetreung in der Bundesrepublik. Demnach wurden am 1.März 2011 124.000 Kinder in der Kindertagespflege betreut. Den Artikel finden Sie unter: hthttp://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/immer-mehr-tagesmuetter-im-einsatz/5751646.htmltp://

Die diesjährige Fachtagung des Niedersächsischen Kindertagepflegebüros  "Fachliche Beratung und Begleitung in der Kindertagespflege in Niedersachsen" findet am 03.11. 2011 in Hannover statt. Nähere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung gibt mit Datum vom 23.08.2011bekannt, dass die Erarbeitung eines Leitfadens für die Lebensmittelhygiene nicht mehr fortgesetzt wird, ein Merkblatt für Tagespflegepersonen soll erarbeitet werden. Zum Schreiben

Das Deutsche Jugendinistitut hat auf seiner Homepage die Vorträge während der Abschlusstagung des Projektes "Professionalisierung in der Kindertagespflege als Dienstleistung (PKDi) veröffentlicht. Namhafte Expertinnen und Experten der bundesweiten Forschungslandschaft äußern  zu den Themenblocks "Familie", "Arbeit", "Frühe Kindheit","Rechtlich-institutioneller Rahmen" und "Perspektiven" in der  Kindertagespflege. 

www.dji.de/cgi-bin/projekte/output.php?projekt=780&Jump1=RECHTS&Jump2=11

Der Bund hat die die Förderbedingungen für die Weiterqualifizierung von Tagesmüttern weiter konkretsiert. Die neuen Informationen finden Sie auf der Homepage der ESF Regiestelle, insbesondere ist die Zahlung von 150,00 € Weiterbildungsgeld monatlich und darüberhinaus ein Zuschuss zum Schulgeld festgelegt worden.   Das Land Niedersachsen unterstützt die Bundesinitiative mit eigenen Massnahmen. Das Bundesministerium hat in den letzten Tagen diesbezüglich seine Infomationen aktualisiert. Zu finden unter genanntem Link  : http://www.esf-regiestelle.eu/aktionsprogramm_kindertagespflege/saeule_2___berufsbegleitende_weiterbildung/index_ger.html 
Zu beachten ist hier insbesondere im Downloadbereich die Kurzinformation_berufsbegleitende_Weiterbildung.
Bei Bedarf sollte das Interesse über das ebenfalls dort zu findende Kontaktformular Kontaktformular_berufsbegleitende Weiterbildung (113KB) gemeldet werden.

Zukünfitg werden Kindertagespflegepersonen und Pflegeeltern für die Ausstellung eines Führungszeugnisses selbst zahlen müssen, so jedenfalls sieht es das Bundesamt für Justiz in seinem Merkblatt, dementsprechend informiert der Niedersächsische Städtetag in seinem Schreiben vom 19.7.2011.

Unter dem Titel "Sprachbildung und Sprachförderung" hat das Niedersächsische Kultusministerium im Juli 2011 Handlungsempfehlungen zum Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder herausgegeben. "Die „Handlungsempfehlungen Sprachbildung und Sprachförderung" zum Orientierungsplan führen aus, wie die Begleitung des frühkindlichen Spracherwerbs im pädagogischen Alltag verankert und bei der Gestaltung aller Bildungs- und Lernsituationen mitgedacht werden soll. Das den Handlungsempfehlungen zugrunde liegende Bildungsverständnis gilt nach Auffassung des Kultusministeriums nicht nur für den Elementarbereich, sondern ist gleichzeitig auch Ausgangspunkt für durchgängige Sprachförderkonzepte von Krippe und Kindergarten über die Grundschule bis hin zur Sekundarstufe I." heßt es dazu auf der Homepage des Ministeriums. Hier geht es zur Broschüre.